Mit der „grupo voluntario“ zur Therapie in  Mérida

Am Freitag, den 28.11.25 begleite ich die Therapeuten, die Psychologin und den Arzt nach Merida.
Die Sprachtherapie und Lerntherapie findet im Freien statt. Für die mobile Lern- und Sprachtherapie fehlen zwei Klapptische und Plastikstühle für die Kinder in der entsprechenden Höhe.

Der Arzt Dr. Barrios arbeitet ca. 200 m entfernt in einem Haus, in dem ihm ein Raum von der Familie zur Verfügung gestellt wird. Eine Mutter kommt mit ihrem 2 Jahre alten Kind mit Verdauungsproblemen zum Arzt. Die Oma ist auch dabei. Dr. Barrios stellt mich als Unterstützer des OMETEPE Projekts vor, da erinnert sie sich an die Zeit vor mehr als zehn Jahren als sie regelmäßig mit ihrem Sohn zur Therapie nach Santo Domingo gefahren ist. Der ist inzwischen 18 Jahre und hat die Primaria nach der 5. Klasse beendet.

Hilda, die Motopädin, arbeitet im Ortsteil Tamarindo. Ein Haus auf einem kleinen Grundstück. Auf der Terrasse liegt eine Matratze. Die Oma betreut zwei Kinder und ihre Tochter Petronila, die  auch zurückgeblieben ist und nicht spricht.

Die sechsjährige Tochter Rochel ist unterernährt und erhält Lebensmittel vom Projekt. Hilda hat ein Laufgitter anfertigen lassen, damit Rochel gehen übt. Anfangs konnte sie nicht selbstständig sitzen, dass geht inzwischen.

Dann gehen wir ca 800m weiter zum Playa Peru. Dort wohnt der sechsjährige Abdiel ein schwerstbehinderter Junge, den wir schon kennen. Die Medikamente, die die Neurologin im Februar verschrieben hat, helfen, dass er kaum noch Anfälle hat. Er erhält Therapie zuhause, weil er sehr empfindlich ist und schnell erkrankt. Gerade schläft er aber noch und so lerne ich Markwuell einen 18 Monate alten Jungen kennen, der auch psychomotorische Störungen hat. Mit 11 Monaten konnte er noch nicht sitzen oder die Hände gebrauchen. Jetzt übt er sicheres Gehen.

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